In der Selbständigkeit liegt der goldene Boden, das wünscht sich jeder, der sich selbständig macht, oft landen die Selbständigen dann aber bei Hartz IV:
Ganze 125.000 Selbständige und Unternehmer sind es mittlerweile in Deutschland, die Unterstützung vom Staat brauchen, 2008 waren es nur 96.000.
Was läuft falsch?
Warum können sich so viele Selbständige nicht selbst durch ihre Einnahmen finanzieren?
Der Stern und der Focus berichten darüber und erwägen, dass es daran liegen könnte, dass immer mehr Selbständige den Sozialstaat mißbrauchen, da ja jeder Selbständige seinen Gewinn herunterrechnen kann.
OnlinePresse.info hat sehr viel Kontakt zu Unternehmern und vor allem jungen Selbständigen und weiß, dass es diese nicht wirklich leicht haben Geld zu verdienen und Gewinne zu schreiben.
Das Problem ist vor allem auch, dass die Bürger in Deutschland oft nicht sehr aufgeschlossen sind zu Neuem, so dauert es für den Selbständigen eine Ewigkeit, bis die Kunden sich trauen bei ihm zu kaufen, seine Dienstleistung zu nutzen oder Produkte einzukaufen, obwohl die Bürger schon längst von der Selbständigkeit und dem Portfolio erfahren haben. Selbständige im kleinen und mittleren Unternehmertum haben zudem nicht die Werbemittel wie die Groß-Konzerne und müssen oft das letzte Scherflein ausgeben, um sich bekannt zu machen, dies führt dann zwar zu einem höheren Bekanntheitsgrad, nicht jedoch gleich zu Umsatz, die Bürger schauen erst mal und beobachten.
Das Problem ist auch das Internet
Ein Selbständiger kann 1.000 Aufträge sehr gut abwickeln, dies wird von den Bürgern stillschweigend als selbstverständlich hingenommen, passiert dem Selbständigen aber bei nur einem Auftrag ein Fehler, so wird er in Internet-Foren und Blogs zerrissen, ein gravierende Einbruch der Käufe kommt unvorhergesehen von heute auf morgen und es dauert dann sehr sehr lange, bis der Selbständige sich wieder aufgebaut hat, oft geht das dann nur mit Preissenkungen, die den Gewinn jedoch noch weiter schmälern.
Bewertungen im Internet sind eine gute Sache, auch die Kommunikationsmöglichkeiten können von Vorteil sein, aber letztlich ist die Macht der Masse stärker, so kann ein einziger unzufriedene Kunde oder sogar der Konkurrent sehr viel mehr bei einem Selbständigen kaputt machen und andere Leute gegen diesen "aufheizen", als der Selbständige in einem Jahr an guter Arbeit wieder Wett machen kann.
Meinungsfreiheit ja, aber diese endet, wo sie einen anderen schädigt, dies gehört dann nicht mehr zur Meinungsfreiheit.
Neid ist ein riesen Problem
Auch die Neid-Kultur ist in Deutschland sehr ausgeprägt, wenn jemand Erfolg hat, dann heißt es nicht "Schau mal, der macht das aber gut", sondern man sucht gerade akribisch nach Fehlern, womit man den Erfolg eindämmen und zerstören kann, das ist ein richtiger Sport in Deutschland geworden zu mobben wo es nur geht, oft von Menschen, die selber keine Arbeit haben, unzufrieden im Job sind und es dem Selbständigen einfach nicht gönnen wollen, dass er einen Cent mehr Umsatz macht als man selber zur Verfügung hat.
Dabei wird jedoch übersehen, dass der Selbständige sein finanzielles Risiko komplett alleine trägt, Kosten hat, investieren muss, Steuern bezahlen und letztlich muss dann noch ein kleines bißchen zum Leben übrig bleiben, so haben Selbständige, die im Produktbereich 15.000 Euro Umsatz im Monat machen, oft nur einen Ertrag von 3.000 Euro, davon gehen noch die Kosten und die Steuer ab und dann bleiben dem Selbständigen nur noch um die 400 bis 600 Euro - zuwenig zum leben.
OnlinePresse.info ermöglicht es Unternehmern und Selbständigen mit Online-Pressemitteilungen auf sich aufmerksam zu machen, dies ist wichtig und sollte möglichst regelmäßig getan werden, um immer wieder gesehen zu werden. Dabei stellt OnlinePresse.info allzuoft fest, dass Konkurrent einen "mißliebigen" Kommentar zu einer guten Pressemitteilung hinzufügen möchten. Daher prüft OnlinePresse.info jeden eingereichten Kommentar und gibt diesen nur dann frei, wenn dieser wirklich fundiert ist und eine fair Meinung widerspiegelt, dies ist keine Zensur, sondern der Schutz des Urhebers. Leider praktizieren die meisten Seiten wie soziale Netzwerke diesen Schutz für Selbständige bisher überhaupt nicht.