Beim Karl-Hermann-Flach-Disput in Bad Homburg drehte sich in diesem Jahr alles um das Thema „Das überwachte Netz - Ende für die Internetfreiheit?“ Der hessische Landesvorsitzende Jörg-Uwe Hahn (FDP) betonte, das Internet sei niemals rechtsfreier Raum gewesen. Zudem forderte er Regeln, um Behörden in die Lage zu versetzen, Seiten mit strafbaren Inhalten löschen zu können.
„Das Internet kann ein Fenster zur Welt sein“, erklärte Gemma Pörzgen, Vorstandsmitglied der Reporter ohne Grenzen während des diesjährigen Karl-Hermann-Flach-Disputs in Bad Homburg. „Wer selbst in abgelegenen Gegenden der Welt, bzw. an Orten wo es wenig Freiheit gibt, Informationen über seine Situation nach außen tragen und damit zum globalen Bürger werden kann, für den ist das Internet in gewisser Weise auch ein konstruktiver Weg aus seinem Elend“, so die Journalistin.