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Stressiges Stadtleben führt zu mehr Depressionen bei Städtern

Bild von Denker

Die Zahl der an Depressionen erkrankten Menschen in den Städten nimmt dramatisch zu:

Grund dafür sind die stressigen Grundbedingungen, die eine Stadt heute mit sich führt, dazu gehört der Autoverkehr, Ampeln, Schilder, Regeln, an jeder Ecke und jeden Meter muss der Städter damit leben, dass er irgendetwas beachten muss.

Weiter sind die massiven Sinneseindrücke in Städten wesentlich höher, an jeder Ecke Geschäfte mit Sonderangeboten, Plakate, Werbung, Kaufanreize, so strömen auf einen normalen Stadtmenschen über 200.000 Sinnesreize an einem einzigen Tag ein, von denen er sowieso nur einen Bruchteil wahrnehmen kann, das Gehirn muss kräftig aussortieren.

Anders ist das auf Lande, hier finden diese ganzen Stress-Situationen erst gar nicht in diesem ausgeprägten Maße statt, das Gehirn kann sich immer wieder erholen und verarbeiten ohne ständig neu "gestresst" zu werden.

Auch der Stress im Beruf tut hier sein übriges, jeder Arbeitnehmer und Selbständige muss sich ständig neu beweisen um seine Arbeit und sein Geschäft am Laufen zu halten, ständige Gegenarbeit gegen Konkurrenten, anstatt einfach nur sein Geschäft zu führen und seine Arbeit zu verrichten wie es auf dem Lande noch möglich ist.

Dabei ist das Problem, dass die Menschen sehr lange Wartezeiten bei Psychotherpeuten haben, oft wartet man über ein halbes Jahr auf einen Erst-Termin, dann hat sich die Depression fest eingenistet, anstatt sie im Anfangsstadium zu bearbeiten und den Stress abzubauen.

Zur Kultur der Großstädte gehört auch eine entsprechende medizinische Anpassung, so müssen dringlich die Ärzteschaft der Psychologen deutlich erhöht werden, denn die Depression ist keine Ausnahmekrankheit mehr, sondern zu einer Volkskrankheit geworden, auf Grund der Struktur und den Gegebenheiten des Stadtlebens.

Menschen, die merken, dass sie unter Stress geraten sollten keine falsche Scham haben und sich möglichst bald an ihren Hausarzt wenden, der sie an einen Psychologen weiter verschreibt, damit die Depression sich nicht weiter ausprägt und frühzeitig behandelt werden kann.

Auch für die Krankenkassen kann eine "eingenistete" Depression zum Problem werden, denn Klinikaufenthalte und Kuren kosten sehr viel Geld, wesentlich mehr als eine frühzeitige Behandlung durch einen professionellen Psychologen, der einen Termin binnen ein bis zwei Wochen anbieten kann.