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OnlinePresse.info: Die Bundesregierung kümmert sich um die Bürger in Deutschland und das mit Milliarden Euro Beträgen. Natürlich muß sich diese Investition erst entfalten und keiner kann erwarten, daß er sofort mehr Geld im Geldbeutel hat, jedoch ist dies eine Basis und Grundlage für die Zukunft, damit die Bürger tatsächlich entlastet werden.
Hier die Wirkung für die Bürger in der Übersicht:
Niedrigere Einkommenssteuer
Von der Steuersenkung profitieren besonders stark kleine und mittlere Einkommen: Rückwirkend zum 1. Januar 2009 zahlt jede und jeder Steuerpflichtige als Eingangssteuersatz nur noch 14 statt wie bisher 15 Prozent.
Ebenfalls rückwirkend steigt der Grundfreibetrag, für den überhaupt keine Steuern anfallen, um 170 Euro auf 7.834 Euro. Zum 1. Januar 2010 steigt er noch einmal um 170 Euro auf dann 8.004 Euro.
Dank eines neuen inflationsbereinigten Steuertarifs werden Einkommenssteigerungen in Höhe der Inflation künftig nicht mehr von der Steuer "aufgefressen".
Mehr Geld für Kinder
Alle Kindergeldberechtigten haben für 2009 im April eine Einmalzahlung von 100 Euro je Kind erhalten.
Das Kindergeld wurde um zehn, ab dem dritten Kind um sechzehn Euro, erhöht.
Bezieher von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe und Kinderzuschlag erhalten seit Juli 2009 für ihre sechs- bis dreizehn-jährigen Kinder monatlich 40 Euro mehr – statt 211 dann 251 Euro.
Für Schulkinder erhalten die Bezieher von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe und Kinderzuschlag seit dem Schuljahr 2009/2010 das "Schulbedarfspaket" in Höhe von 100 Euro pro Schuljahr. Die Zahlung erfolgt jeweils zum Schuljahresbeginn. Auch Abiturienten und Berufsschüler können diese zusätzliche Leistung beziehen.
Der Kinderzuschlag wurde erhöht, um Eltern mit geringem Einkommen und ihre Kinder aus dem Arbeitslosengeld II herauszuhalten.
Das Wohngeld ist deutlich gestiegen.
Haushaltsnahe Dienstleistungen und Kinderbetreuung mindern die Steuerschuld: um 20 Prozent von bis zu 20.000, also 4.000 Euro, die voll und ganz von der Steuerschuld abgezogen werden. Das gilt für Haushaltshilfen, aber auch für Hilfsleistungen beim Gärtnern, Reparieren und dergleichen.
Das gilt auch für alle, die einem Minijobber Arbeit geben und ihn oder sie unkompliziert anmelden.
Niedrigerer Beitragssatz in der Krankenversicherung
Gesetzliche Krankenversicherte zahlen weniger: So sinkt der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung (der je zur Hälfte von Arbeitgebern und Arbeitsnehmern getragen wird) ab Juli 2009 von 14,6 auf 14,0 Prozent. Die Krankenkassenbeiträge stehen damit wieder auf dem durchschnittlichen Niveau vom Jahresende 2008.
Eine weitere spürbare Entlastung kommt 2010: Ab dann sind Krankenkassenbeiträge steuerlich absetzbar.
Handwerkerrechnungen stärker absetzbar
Mehr Anreiz für Sanierung und Modernisierung: Seit dem 1.1.2009 hat sich der Betrag, der für Arbeitsleistungen in Handwerkerrechnungen steuerlich absetzbar ist, verdoppelt. 20 Prozent der Rechnungssumme - bis maximal 1.200 Euro - können auf die Steuer angerechnet werden. Damit werden die privaten Haushalte mit bis zu 1,5 Milliarden Euro entlastet.
Qualifizierung und Weiterbildung
Vorbereiten auf Morgen: Die Förderprogramme der Bundesagentur für Arbeit für private und betriebliche Weiterbildung werden aufgestockt. Besonders Fortbildung in der Kurzarbeit wird gefördert, sowohl bei geringqualifizierten als auch bei qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
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