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Ungleiche Lasten bei den Steuerzahlern

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Die Steuerdebatte wird wieder einmal heftig geführt. Da geht es um Steuersenkungen und Steuerentlastungen – aber es wird immer nur die Hälfte dessen erwähnt, was für diese Diskussion überhaupt wichtig ist.

Das Bankingportal24.de berichtete nun angesichts der neu entfachten Diskussion über die Verteilung der Steuerlasten in unserem Land. Angesichts eines nicht einheitlichen Steuersatzes für alle, wie andere Länder ihn bspw. inzwischen eingeführt haben, werden die Lasten unterschiedlich verteilt. Dies führt im Moment dazu, dass etwa 50 Prozent der Steuereinnahmen durch gut acht Prozent der Steuerzahler geschultert werden müssen. Dies sind bei weitem jedoch nicht nur die Einkommensmillionäre, wie gerne verbreitet wird. Diese tragen lediglich einen kleinen Teil der tatsächlichen Steuern bei. Der Hauptteil liegt bei den Verdienern, die mehr als 66.200 Euro jährlich verdienen. Dies mag zwar auf den ersten Blick eine hohe Summe sein, auf der anderen Seite sind Ausgaben wie für Krankenkasse, die inzwischen eine Pflichtversicherung für alle ist und für die Pflegeversicherung, die inzwischen auch gesetzlich vorgeschrieben ist, hiervon auch noch zu tragen.

Die Steuerdebatte, die derzeit wieder läuft, bezieht nur einen kleinen Teil dessen ein, was wirklich Fakt ist in Sachen Steuern. Die Gerechtigkeitsdebatte, wie sie vom Bankingportal24.de auch genannt wird in dem Artikel „Steuerdebatte: Wer zahlt eigentlich wie viel?“, muss dabei dann auch alle Punkte einbeziehen, was im Moment jedoch (noch?) nicht geschieht.

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