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Betreuungsgeld in bar kommt für die FDP nicht in Frage

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Nach Plänen der Regierung sollen Familien, die Kinder unter drei Jahren zu Hause betreuen, ab 2013 Finanzhilfen in Höhe von 150 Euro erhalten. Strittig ist derzeit, ob das Geld in bar oder in Form von Bildungsgutscheinen ausgezahlt werde soll. FDP-Vize Cornelia Pieper beharrt auf einem Gutscheinsystem. Eine Barauszahlung komme nicht in Frage. Es gelte "vorschulische Bildungsangebote zu verstärken, nicht aber Sozialtransfers in den Familien".

Cornelia Pieper

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte sich im Oktober noch für das Gutscheinsystem ausgesprochen. Auf einem Landesparteitag in Mecklenburg-Vorpommern sagte Merkel kürzlich, sie wolle jungen Eltern nicht vorschreiben, für welche Zwecke sie staatliche Hilfen einzusetzen hätten. Merkels Regierungssprecher Ulrich Wilhelm relativierte im Nachhinein die Aussagen der Kanzlerin. Sie habe ganz allgemein über staatliche Leistungen an Familien gesprochen. Beim Betreuungsgeld dagegen gelte weiter, was im Koalitionsvertrag stehe.

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