Nachrichtendienst mit Tagesthemen
Internet | Gesundheit | Unterhaltung | Wirtschaft | Sport | Politik | Technik | Wissen | Tagesthemen | Deutschland | International | Schlagzeilen
OnlinePresse.info
Nachrichten + Pressemitteilungen + Neuigkeiten ✔

Pressemitteilungen veröffentlichen im Presseportal

SG Friedewald/Motzfeld vergeigt Kampf ums Überleben 1:5!

DruckversionDruckversionPDF-VersionPDF-Version

SG Friedewald/Motzfeld - SG Obergeis/Untergeis 1:5 (1:3)
Der Abstieg der Dreienberger dürfte besiegelt sein

(red) Mit der SG Obergeis/Untergeis trat in Friedewald eine von Andjelko Urosevíc - dem ehemaligen Spielertrainer der Dreienberger - trainierte Mannschaft an, die ihr gestecktes Ziel in diesem Jahr, Aufstieg oder Relegation, nicht mehr erreichen kann, andererseits in der Tabelle nach unten abgesichert ist. Urosevíc wird die Geistaler nach nur einer Saison verlassen und in der nächsten Saison den Übungsleiter in Schenklengsfeld geben. Für die Friedewalder ging es in diesem auf Wunsch der Gäste vorgezogenen Spiel der A-Liga um das reine Überleben. Nach dem wichtigen Heimsieg am vergangenen Sonntag sollte auch gegen die SG Obergeis/Untergeis dreifach gepunktet werden. Die zahlreichen Ausfälle im Spielerkader wollte Trainer Mike Porsche - wie am letzten Spieltag - durch Kampfkraft und Moral der "Übriggebliebenen" kompensieren...

...doch guter Wille, Kampfkraft und Moral reichten nur für eine Halbzeit. Bereits nach vier Spielminuten wurden die Gastgeber kalt erwischt und mußten ihre Taktik in die Tonne klopfen. Die Gäste gingen nach einer Unsicherheit in der Dreienberger Abwehr mit 1:0 in Führung, die sie kurz danach bereits hätten erhöhen können. Doch zunächst war das Glück noch auf Seiten der Grün-Weißen. Einen Handelfmeter konnte Cenkay Aktan in der 8. Minute eiskalt verwandeln. Es keimte wieder etwas Hoffnung auf. Aber das Spiel der Hausherren bekam trotz des schnellen Ausgleichs nicht den nötigen Kick und konnte die Zuschauer bei den kühlen Außentemperaturen nicht erwärmen. In der 18. Minute mußte Trainer Mike Porsche sein Team erstmals ummodeln. Für den angeschlagenen Omerovíc kam Zouzer ins Spiel. Der hatte kaum den Rasen betreten, da durfte er den zweiten Treffer für die Gäste bestaunen. Die Obergeiser nutzten einen individuellen Fehler des Torwarts Thomas clever aus und gingen in Führung. Von Minute zu Minute wurden die Friedewalder nervöser. So richtig ging nichts zusammen. Und wenn man sich mal bis vor das Gehäuse des gegnerischen Torwarts durchgekämpft hatte, fehlte es an der nötigen Konzentration und dem erforderlichen Glück, das runde Spielgerät auch erfolgreich einzunetzen. Die Gäste führten eindeutig Regie am Dreienberg und das dritte Tor war nur eine Frage der Zeit. Die dann in der 31. Minute gekommen war. Das 3:1 ließ die Hoffnungen der Fans der Dreienberger auf einen erfolgreichen Vatertagsvorabend endgültig in den Tiefkeller sinken. Dies sahen auch die Spieler so, denn nun fiel man in eine tiefe spielerische Depression, mit der Moral war es vorbei, die Kampfkraft erlahmte schlagartig und auch von einem letzten Aufbäumen war weit und breit nichts zu sehen. Bereits jetzt schalteten die Gäste einen Gang zurück und so blieb es bis zum Pausenpfiff des ausgezeichneten Referees beim 3:1.

Das Abstiegsgespenst, das bis zum Anpiff dieser Partie nur um den Dreienberg geflogen war, schien es sich in der Halbzeitpause in der Kabine der SGler schon gemütlich gemacht zu haben. Mit hängenden Köpfen kam die Porsche-Truppe zurück aufs Spielfeld und ein Blick in die Gesichter der Spieler zeigte, daß sie sich in ihr Schicksal ergeben hatten. Die Gäste erstickten jeden guten Vorsatz der Platzherren bereits im Keim und spielten routiniert ihren Stiefel runter. Ab der 57. Minute mußten die Friedewalder auch noch auf ihren Teamleader Patrick Viehmann verzichten, der sich die Gelb-Rote Karte einhandelte. In der 64. Minute war der Drops dann endgültig gelutscht. Die Gäste erhöhten auf 4:1, was Friedewalds Trainer Porsche zum Anlaß nahm, sich zur Feier des Tages erstmals in einem Meisterschaftsspiel selbst einzuwechseln. Für ihn räumte Florian Wild das Feld. Aber auch diese letzte Motivationsmaßnahme verpuffte wirkungslos. Friedewald hatte sich mit Maus und Mann aufgegeben. Das 5:1 in der 73. Spielminute war der letzte Treffer in dieser einseitigen Begegnung. Die Gäste beließen es dabei. Sie wollten nicht noch mehr Salz in die offene Abstiegswunde reiben und die Gastgeber vor einem sich anbahnenden Debakel bewahren.

Mit dieser Niederlage dürfte das Schicksal der SG Friedewald/Motzfeld besiegelt, der Abstieg in die Kreisliga B unabwendbar sein. Zwar besteht nach wie vor immer noch eine rechnerische Möglichkeit auf den Klassenerhalt, aber daran kann und sollte man nicht mehr glauben. Die Dreienberger haben jetzt spielfrei bis zum 29. Mai. Da erwarten sie zum letzten Heimspiel Gazi Antep Bebra. Ansonsten hängen ihre letzten Hoffnungen an den Ergebnissen der Mitbewerber ESV Ronshausen, SG Cornberg/Rockensüß und FSV Hohe Luft II, die noch drei Spiele austragen müssen. Allerdings haben die Dreienberger auch noch das weitaus schlechteste Torverhältnis aller abstiegsgefährdeten Teams. Schau'n wir mal...!

0
Noch keine Bewertungen vorhanden
Eigene Bewertung: Keine
Ist dieser Bericht nützlich und hilfreich?
Belohnen Sie den Autor durch Ihre sozialen Empfehlungen: