Seit zwölf Jahren in Folge steigen die Strompreise. Verivox geht davon aus, dass die Strompreise zum Ende des Jahres um vier Prozent anziehen.
Für die weitere Steigerung der Stromkosten macht das Internetportal die Erhöhung der Großhandelspreise und die Umlagen für erneuerbare Energien verantwortlich, die ebenfalls gestiegen seien. Rund 15 Euro an Mehrkosten würden dadurch auf die Verbraucher zukommen. Die elf größten Netzbetreiber haben bereits gemeldet, die Kosten um 6,5 Prozent zu erhöhen. Dadurch würden den Verbrauchern noch einmal 17 Euro jährlich aus dem Geldbeutel gezogen.
Dies sei aber noch nicht das Ende der Fahnenstange. Weil Teile der Industrie keine Netzkosten mehr zu zahlen hätten, würde sich dieser Umstand noch einmal kostentreibend auswirken. Ebenfalls preistreibend könnten sich die Management-Prämien auswirken. Wind- und Solarparkbetreiber vermarkten ihren Strom an der Börse. Die mit 127 Mio. Euro veranschlagte Prämie für 2012 könnte sich nach Angaben des Verbandes der industriellen Kraftwirtschaft (VIK) auf eine Mrd. Euro erhöhen.
Während die Strompreise anziehen, sinkt dagegen die Netzstabilität. Die Stromqualität nimmt immer mehr ab und Stromausfälle nehmen zu. Die im Milisekundenbereich stattfindenen Stromausfälle sind für Privatpersonen nicht zu spüren, die Industrie kostet das bei Fertigungsprozessen Geld und Zeit.
Verbraucher sollten daher nach einem günstigen Stromanbieter gucken. Der Tarifrechner http://www.microtarife.de vergleicht schnell und kostenlos die Stromanbieter.