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Krisen als Chance: Erfolgreiche Juden und entscheidungsschwache Deutsche

Bild von HansKolpak
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Müssen Forschungsgegenstände in Zahlen gefasst werden? Jerry Z. Muller [1], Professor of History at the Catholic University of America, Washington D.C.: „Einige Sozialwissenschaftler lenken nur ungern die Aufmerksamkeit auf den überproportionalen wirtschaftlichen Erfolg der Juden aus Angst, Antisemitismus hervorzurufen oder zu Verschwörungstheorien über die jüdische Vorherrschaft in der Wirtschaftswelt beizutragen. Zweifellos werden Verschwörungstheoretiker immer Futter für ihre Obsessionen finden. Doch die Tatsache, dass die Geschichte der Juden und des Kapitalismus das aktuelle Wissen und die Methode der Sozialwissenschaften in Frage stellt, ist ein weiterer Grund, dieses Thema zu erforschen.“ Wenn andererseits entscheidungsschwache Deutsche im gleichen gesellschaftlichen Umfeld innovatives Denken und wirtschaftliche Risiken scheuen, weil sie vor lauter bürokratischen Hürden ein Unternehmensziel aus den Augen verlieren, dann ist es ihre innere Einstellung, die über den Erfolg oder Mißerfolg eines Geschäftskonzeptes entscheidet.

Es greift wohl auch zu kurz, Vergleiche zwischen den USA und der BRD anzustellen, um eigenes Versagen hinter den Bedingungen zu verstecken, unter denen eine Unternehmung gestartet wird. Eine Staatsquote von 50 Prozent in der BRD läßt jedoch einiges erahnen. Jerry Z. Muller: „Diese kulturellen Züge sind schwierig in Zahlen zu fassen, daher fühlen sich Wirtschaftswissenschaftler unwohl, wenn sie sich mit ihnen beschäftigen. Sie werden oft innerhalb der Familien weitergegeben, so dass sie sich häufig sozialpolitischen Maßnahmen entziehen, die auf der Vorstellung beruhen, Chancengleichheit könnte durch staatliches Eingreifen hergestellt werden.“

Deutsche Untertanen haben ein sozialistisches Denken entwickelt und die Entscheidungskraft über Wohl und Wehe ihres eigenen Schicksals aus der Hand gegeben. Der Sozialstaat, der durch Otto von Bismarck [2] nach 1871 auf den Weg gebracht, als soziale Marktwirtschaft von Ludwig Erhard [3] nach dem 2. Weltkrieg zu voller Blüte entwickelt, schickt sich gerade an, unfinanzierbar zu sein, weil er an der Bürokratie erstickt, die er sich und den Unternehmen auferlegt.

Die Europäische Union hat zunehmend die Führung beim Bürokratisieren übernommen. Jetzt das dreifache Vorhandensein von Behörden für eine Aufgabe zementiert: Europäische Behörden, Bundesbehörden und Landesbehörden erschaffen circa 90 Prozent der Vorgaben, nach denen Kommunalbehörden finanziell fremdbestimmt sind. Nur wenigen Gemeinden gelingt es durch kreative Initiativen, sich dem Würgegriff der per Gesetz und politisch herbeigeführten Verschuldung zu entziehen. Der Widerstand aufmerksamer Bürger wandelt sich zu einer resignierenden Gleichgültigkeit. Das Ersparte der Bürger ist bereits von den Banken veruntreut, die Regierung entschuldet sich früher oder später durch Inflation oder Währungsreform auf Kosten der sparsam wirtschaftenden Steuerzahler.

Es sind mehr Juden als Deutsche, die Wirkungsfelder aufspüren, die nicht staatlich geregelt sind und Freiheit für Initiative lassen. Während Deutsche sich durch ihr Untertanendasein einlullen lassen, sind Juden eher bereit, anpassungsfähig andere Möglichkeiten zu erkunden und neue Wege zu gehen. Daß sozialistische Antifaschisten mangels wirtschaftlicher Kompetenz nicht so weit denken und Neo-Nationalsozialisten die Wirkmechanismen wirtschaftlichen Handelns ausklammern und an Gruppenzugehörigkeiten festmachen, bedeutet, daß beide politischen Lager, die in Deutschland aufeinandergehetzt werden, in die gleiche Falle tappen.

Auf diese Weise umerzogen, hat die deutsche Zivilgesellschaft sich der Option beraubt, in der jetzigen selbst herbeigeführten Krise die vorhandenen Chancen zu erkennen und zu nutzen. Die meisten Menschen glauben immer noch, daß Schulden etwas Gutes sind. Sie verkennen, daß staatliches Eingreifen in die Wirtschaft nur aus angesparten Rücklagen erfolgen darf. [4] Die sind aber nur bei ganz wenigen Behörden vorhanden, wie zum Beispiel in der praktisch schuldenfreien Stadt Baesweiler, die zur Städteregion Aachen zählt. Damit ist der einzigartige politische Erfolg des Bürgermeisters Prof. Dr. Willi Linkens erklärt.

Die FEOR Föderation der jüdischen Gemeinschaften Russlands vertritt die Interessen der etwa eine Million Juden in Russland. Die Jüdische Zeitung schreibt hierzu: „Vorsitzender des FEOR-Beirats ist kein geringerer als Roman Abramowitsch. Der 40-jährige Selfmade-Unternehmer stieg in den 1990er Jahren in das russische Öl- und Aluminiumgeschäft ein. Heute ist Abramowitsch mit einem geschätzten Vermögen von 18 Mrd. Dollar der reichste Mann Russlands.“ [5]

Der britische Historiker Steven Beller geht in seinen Erklärungsversuchen mit seinem Buch „Wien und die Juden 1867–1938“ noch einen Schritt weiter: „Bei ihrem Bestreben, das umfassende Humboldt’sche Bildungsideal zu erfüllen, erwiesen sich die Juden oft als die „besseren Deutschen“ – die „poster children of German Bildung“, sagt Beller. ... Nachdem die unsichtbaren Barrieren nach 1945 gefallen waren, konnte sich dieser Wille zur Bildung dann endlich ausleben. ... Wer will, mag hier die Dialektik der Geschichte am Werk sehen, bei der das Böse auch immer etwas Gutes hervorbringt.„[6]

Der wirtschaftliche Erfolg eines Menschen gründet sich auf seine Entscheidungen und Handlungen und nicht auf seine gesellschaftliche Zugehörigkeit zu einer Kultur oder zu einer Gruppe. Wie Adolf Hitler in seinem Judenhass, so dokumentieren auch heute Antifaschisten und Neonazis durch ihre Parolen ihre eigene Hilflosigkeit und ihre eigenen Versäumnisse. Wer Menschen dient und dabei gute Ergebnisse erzielt, verliert das Interesse an Protestmärschen und lautstarken Parolen. Die Motivation oder der Druck, dem sich ein Mensch unterwirft, entscheidet über den erzielten Erfolg. Die Gelegenheiten sind unbegrenzt.

Die Links zu den Quellen sind oft extrem lang und werden in vielen Presseportalen nicht wiedergegeben. Alle sind in der pdf-Version dieses Pressetextes unter http://www.NationalPartei.eu/PresseTexte/PM-2010-21-1.pdf enthalten.

Quellen:
[1] http://www.project-syndicate.org/commentary/muller2/German
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_von_Bismarck
[3] http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Erhard
[4] http://de.wikipedia.org/wiki/John_Maynard_Keynes
[5] http://www.j-zeit.de/archiv/artikel.77.html
[6] http://www.falter.at/web/heureka/archiv/05_6/03.php

Pressekontakt
Hans Kolpak
Schmiedstraße 31
52499 Baesweiler
Deutschland

Telefon: 02401 607 4920
Hans.Kolpak at NationalPartei.eu
www.NationalPartei.eu
www.DZiG.de

Portrait einer möglichen Partei
Wer sich mit nationalen Ideen identifiziert und die Gesetzmäßigkeiten von Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft anerkennt, wird in einer NationalPartei eine politische Heimat finden, die für die deutsche Nation Partei ergreift. Strategische Ziele sind eine Verfassung und eine geringe Staatsquote für einen Staat, der sich seinen hoheitlichen Aufgaben widmet. Durch die wirtschaftliche Ausrichtung auf die Einwohner mit durchschnittlichem und unterdurchschnittlichem Einkommen und Vermögen werden die wirtschaftlichen Interessen von mehr als 50 Prozent vertreten. Dies begründet eine absolute Mehrheit bei Kommunalwahlen und Landtagswahlen, der Bundestagswahl und der Europawahl, die von keiner etablierten Partei erreicht werden kann, weil nur Sonderinteressen von kleinen Bevölkerungsgruppen vertreten werden. Es ist nutzlos, Symptome zu reformieren und Ursachen unangetastet zu lassen. Das wirtschaftliche Wohl des deutschen Volkes vermehrt auch den Reichtum derer, die zur Zeit durch Subventionen und Steuervorteile finanziell profitieren. Das meiste Geld verschwindet gegenwärtig in staatlichen Umverteilungsbürokratien und im Schuldendienst, von dem einzig und allein die Kreditgeber profitieren.

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