Weihnachtszeit - die Dickmacher, wie Gänsebraten, Weihnachtsstollen, Plätzchen oder Schokolade rüsten auf. Aber muss man sie fürchten, die Feiertage oder auch Genusstage?
Genießen gehört zu unseren elementaren Bedürfnissen.
„Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat darin zu wohnen.“ Diese Aussage stammt von Winston Churchill. Dass er danach handelte, sah man an seiner Körperfülle. Aber muss man, wenn man seinem Leib etwas Gutes bietet, zunehmen?
Besonders zu den Feiertagen stellt sich diese Frage.
Wer abnehmen oder sein Normalgewicht halten will, glaubt, dass er während der Feiertage Verzicht üben muss. Dies ist aber völlig unnötig, wenn man bestimmte Genussregeln einhält.
Genuss ist nicht gleich Menge!
Quantität schlägt nicht in Qualität um. Eine Stückchen Schokolade genussvoll im Munde zergehen lassen verspricht mehr Befriedigung als eine Tafel Schokolade nebenbei ohne Genuss hinuntergeschlungen. Eine Scheibe Schinkenbrot mit einer Tomate genussvoll und langsam verzehrt, befriedigt mehr, als wenn wir zwei oder drei Scheiben schnell und nebenbei hinunterschlingen. Das gleiche gilt natürlich für das Stück Weihnachtsstollen, die Plätzchen oder den Festtagsbraten.
Ein chinesisches Sprichwort: „Große Mengen kleiner Genuss, kleine Mengen großer Genuss!“
Behalten Sie diese Lebensweisheit während der Feiertage im Hinterkopf.
Der wahre Genießer sucht sein Genussobjekt bewusst aus.
Wer sich dem Genuss hingibt, befriedigt ein elementares Bedürfnis.
Jeglicher Verzicht auf Genuss führt zu einem Mangelzustand, der früher oder später mit Unmengen an Genussmitteln behoben wird.
Dabei ist es möglich, zu genießen und trotzdem abzunehmen oder schlank zu bleiben.
Sie haben Lust auf eine Tasse Kaffe mit einem Stück Kuchen. Warum denn nicht, wenn es Ihnen gut tut und Sie die anderen Regeln beachten. Zum Beispiel nicht zwei Plätzchen schnell, sondern eines langsam und genussvoll essen. Auch können Sie darauf achten, dass Ihr Genussobjekt möglichst fettarm ist.
Nehmen Sie sich Zeit zum Genießen!
Genuss erfordert Aufmerksamkeit und Konzentration. Der wahre Genießer beschäftigt sich mit seinem Genussobjekt. Kauen Sie jeden Bissen gründlich und spüren Sie dem Geschmack der Speisen nach.
Die Scheibe Wurst aus dem Kühlschrank wird einfach nur konsumiert. Befriedigt eventuell einen Gewohnheitstrieb. Mit Genuss hat dies wenig zu tun.
Dasselbe gilt für das Frühstücksbrötchen oder das Festessen, wenn sie es konsumieren (nicht genießen) sobald nebenbei der Fernseher läuft.
Fazit:
Freuen Sie sich auf die kommenden Feier- und Genießertage! Es kommt nun einmal nicht darauf an, was man isst, sondern auf die Menge und darauf, wie man isst.
Noch ein Spruch, der auch für alle Tage gilt: Essen ist ein Bedürfnis, genießen ist eine Kunst.
(François Duc de La Rochefoucauld)
Lernen Sie zu genießen! http://www.intuitiv-abnehmen.de