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OnlinePresse.info: Die Meldung, daß Zeitarbeiter häufiger krank sind als festangestellte Arbeitnehmer überrascht nicht, denn das Verhältnis bezüglich dem Streß ist ungleich höher.
So müssen Zeitarbeiter ständig äußerst flexibel sein und sich ständig neuen Arbeitsstellen und Kollegen anpassen, wobei diese in der Rangliste und Hackordnung meistens ganz unten angesiedelt werden und schnell zum Buhmann der Belegschaft werde, wenn diese unzufrieden ist.
Weiter stresst natürlich auch die fehlende Sicherheit, einen festen Arbeitsplatz zu haben und die ständige Angst "Habe ich morgen noch eine Arbeit", denn Zeitarbeiter sind die ersten die gekündigt werden, wenn es zum Stellenabbau kommt.
Weiter werden Zeitarbeiter weitaus schlechter bezahlt als ihre festangestellten Kollegen in gleicher Arbeitsposition. Dies kann dazu führen, daß zum einen der Streß besteht "Wie zahle ich meine Rechnungen", zum anderen ein Ausgleichs-Nebenjob betrieben werden muß um die Familie zu ernähren.
Ein weiterer Streßfaktor für Zeitarbeiter ist, daß diese ständig in der Hoffnung sind, von einer Firma übernommen zu werden um endlich in ein festangestelltes Arbeitsverhältnis überzugehen, dies aber meistens nicht passiert, so daß der Zeitarbeiter sich nicht nur in der Probezeit besonders anstrengen muß, sondern jahrelang jeden Tag aufs Neue und dann doch ziemlich oft enttäuscht wird.
Auch ein Problem ist die Anerkennung der Wichtigkeit von Zeitarbeitern, denn Zeitarbeiter sind eine extrem wichtige Stütze in der Wirtschaft, da die flexibel bei höherem Auftragsvolumen zugebucht werden können, was für Unternehmen sehr wichtig ist, um auf Schwankungen flexibel reagieren zu können. Letzlich sichern damit die Zeitarbeiter auch die Arbeitsplätze der festangestellten Belegschaft, da das Unternehmen nicht mit hohen Fixkosten vorhalten muß, dies muß mehr an die Belegschaft von den Unternehmen transportiert werden, damit die Zeitarbeiter auch die Anerkennung erhalten, die sie verdienen.
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