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Atomkraftwerk Katastophe in Schleswig Holstein verhindert?

Bild von Denker
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Das Atomkraftwerk in Schleswig-Holstein wurde durch eine automatische Schnellabschaltung still gelegt, jetzt stellt sich die Frage, ob dies eine Katastrophe (Gau, Super-Gau) verhindert hat, in dem die Reaktoren automatisch heruntergefahren wurden.

Wieder ist Vattenfall verantwortlich, zu diesem Vorfall kam es laut Vattenfall, da ein Maschinentransformator Probleme machte, welche Probleme und wie gefährlich diese sind ist unklar, darüber wollte Vattenfall zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Stellungnahme abgeben.

Erhöhte Radioaktivität konnte vermieden werden, wobei sich die Frage stellt, was Vattenfall unter einer eröhten Radioaktivität versteht, da dies ein absolut dehnbarer und schwammiger Begriff ist.

Das Kernkraftwerk Krümmel hatte schon in der Vergangenheit schwere Probleme gemacht und sollte nach mehreren Defekten an diesem Wochenende wieder hochgefahren werden, die Frage stellt sich, ob dieses Atomkraftwerk (Kernkraftwerk) überhaupt noch betriebsfähig ist, bei dieser Anhäufung von Störungen.

Das mittlerweile sehr umstrittene Kernkraftwerk war vor zwei Wochen nach satten zwei Jahren des Stillstands wieder in Betrieb gegangen. Kurz danach kam es zu einem Defekt in der Elektronik. Einige Tage später schaltete sich der Reaktor wieder ab, diesmal wegen eines Problems in der Turbine. Im Juni 2006 wurde er längere Zeit abgeschaltet, da ein Trafohaus auf dem Gelände des Atomkraftwerks ausbrannte.

Wieviel Gefahr muß sich die Bevölkerung zugestehen lassen, nur um die Wirtschaftlichkeit eines Atomkraftwerkes und dessen Betreibers zu gewährleisten? Warum schaltet sich die Atomaufsichtsbehörde nicht ein und nimmt das gesamte Kernkraftwerk dauerhaft vom Netz und legt dieses Still, damit nicht noch ein Super Gau ausgelöst wird. Die Bevölkerung hat sogar vor Ort noch gar nicht erkannt, welche Gefahren drohen, bei einem Gau des Kernkraftwerkes würden hunderte Kilometer direkt um das Kernkraftwerk auf Jahrzehnte verstrahlt werden, viele Menschen werden sterben, wie in Tschernobyl am 26. April 1986, als als Folge einer Kernschmelze und Explosion im Kernreaktor Tschornobyl Block 4 eine der schlimmsten Umweltkatastrophen aller Zeiten passierte.

Unmittelbar nach dem Unglück und bis Ende 1987 wurden etwa 200.000 Aufräumarbeiter („Liquidatoren“) eingesetzt. Davon erhielten ca. 1.000 innerhalb des ersten Tages nach dem Unglück schwere bis absolut tödliche Strahlendosen im Bereich von 2 bis 20 Gray. Im Frühjahr und Sommer 1986 wurden etwa 116.000 Personen aus der 30 Kilometer-Zone rund um den Reaktor evakuiert. Später wurden zirka 240.000 weitere Personen umgesiedelt. Noch Heute erhalten die fünf Millionen Betroffenen in kontaminierten Gebieten generell Tschernobyl-bedingte Dosen von unter 1 mSv/Jahr, doch rund 100.000 erhalten immer noch mehr als 1 mSv pro Jahr. Die ganzen Informationen über die Tschernobyl Super Gau Katastrophe können Sie bei Wikipedia nachlesen.

Jetzt liegt es an der Bevölkerung öffentlicht Druck auszuüben, daß dieses sehr störanfällige Kernkraftwerk Krümmel in Schleswig-Holstein dauerhaft stillgelegt wird um einer ähnliche Katastrophe wie in Tschernobyl vorzubeugen.

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