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Produktkommunikation 2.0 bei der SICK AG in Waldkirch

(pressebox) Lindau, 17.11.2011 - Die SICK AG, einer der Pioniere im Single-Source- und Crossmedia-Publishing, hat mit Unterstützung des Beratungs- und Dienstleistungsunternehmens infolox den Wandel vom dezentralen Ansatz zum zentralen Synergie-Ansatz vollzogen. Als eines der ersten Unternehmen überhaupt führte die SICK AG bereits vor über zehn Jahren ein zentrales Produktinformationsmanagement-System für den internationalen Einsatz ein. Aufgrund eines dezentralen Ansatzes über die Geschäftsbereiche und Länder hinweg wurde das System sehr schnell angenommen. In kürzester Zeit entstanden eine Vielzahl von Publikationen und Datenanbindungen an das zentrale System. Die Verantwortung für Struktur und Inhalte der Produktdaten einerseits, sowie Aufbau, Navigation, Inhalt und Layout der Publikationen andererseits lagen dabei jeweils komplett bei den Geschäftsbereichen bzw. Landesgesellschaften.

In rascher Folge wurden in verschiedenen Sprachen Printpublikationen und Online-Outputs veröffentlicht, wie zum Beispiel die verschiedenen Produktfinder auf mysick.com. Die Homogenität im Datenmodell, die Einheitlichkeit in den Bereichen Attribute, Einheiten, Terminologie, Schreibweisen, Darstellungsformen usw. kamen dabei ein wenig kurz. Außerdem wuchs der SICK-Konzern erheblich und somit auch der Bedarf für die Produktkommunikation. In dieser Situation wurde das Potential der PIM-Datenbank erkannt und man war sich sicher, mit einem zentralen Ansatz für die gesamte Produktkommunikation die Effizienz und die Qualität steigern zu können. Aus diesem Grund initiierte die Marketing-Abteilung bei SICK ein Projekt zur geschäftsbereichs- und länderübergreifenden Vereinheitlichung all dieser Aspekte mit dem klingenden Namen „Golden Record“.

Kein leichtes Vorhaben! Schließlich bestand die Aufgabe darin, Entscheider und Produktmanager in den unterschiedlichen Bereichen davon zu überzeugen, dass es sinnvoll ist, die gleiche Informationsarchitektur und ein identisches Layout zu verwenden für Umschlagseiten, Produktbeschreibungen, Bestelltabellen, technische Datentabellen, Anwendungssituationen usw. – unabhängig von Produkt und Sprache. Die Module bzw. Inhalte können also frei zusammengestellt werden. Alles andere wird vom System vorgegeben.

Durchgeführt wurde das Projekt von der Marketing-Abteilung bei SICK und der infolox GmbH. Die Konsolidierung der Stammdaten wie Attribute, Textbausteine, Bilder, Grafiken usw. war genauso wichtig wie die Vereinheitlichung der Publikationsmodule und der zugehörigen Prozesse. Der Initialaufwand lag in der Vereinheitlichung der Datenmodelle, Attribute, Textbausteine einerseits und der ausgabeseitigen Darstellungsmodule und zugehörigen Templates andererseits.

Das Vorgehen:

In einer umfangreichen Konzeptphase haben untereiner zentralen Projektleitung alle betroffenen Bereiche die zukünftigen Strukturen und inhaltlichen Bausteine gemeinsam vereinheitlicht und eindeutig definiert. Auch Schnittstellensysteme wie Entwicklungsdatenbanken wurden betrachtet. Darauf aufbauend entwickelte SICK gemeinsam mit infolox Umsetzungsmethoden für die verschiedenen Bereiche inkl. Export- und Import-Tools für die PIM-Datenbank.

Es folgte die Umsetzung in allen Bereichen. Hierbei mussten mehrere hundert Produktfamilien mit tausenden bestellfähigen Produkten umgearbeitet und optimiert werden. Hinzu kamen tausende Zubehörprodukte und zahlreiche Lösungs- und Brancheninformationen. Entsprechende Übersetzungen inklusive Länder-Reviews durften nicht fehlen.

Das Ergebnis:

Die Resultate in Form von massiven Qualitäts- und Kostenvorteilen bei jeder weiteren Publikation sind bereits jetzt klar absehbar. Ein konsistentes Datenmodell im PIM-System wurde aufgebaut, das heute übergreifend Publikationsplanungen schnell und einfach ermöglicht. Auch die inhaltliche Recherche im PIM-System ist nun einfacher durchzuführen. In den Pre-sales-Publikationen des SICK-Konzerns kann man zunehmend die volle Stärke des neuen Ansatzes sehen. So basieren mittlerweile annähernd alle neuen Publikationen auf den Golden-Record-Prozessen. Zu den Publikationen gehören unter anderem Produktkataloge, Produktinformationen, Preislisten, Distributionskataloge, Top-Produkte-Kataloge, Branchen- und Lösungsinformationen, elektronische Austauschformate sowie die elektronischen Produktfinder und Messeanwendungen. Die neuen Online- und Printmedien zeichnen sich durch ein einheitliches Erscheinungsbild aus. Auch inhaltlich ist eine Qualitätssteigerung zu erkennen.Bei der internen Erstellung lassen sich zusätzlich Erfolge verbuchen: Eine deutliche Effizienzsteigerung sowie ein gemeinsames Verständnis der PIM-Prozesse zur Erstellung der Produktkommunikation sind nur einige Beispiele. Prozesse und Dokumentationen sichern die einheitliche Vorgehensweise.

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Monika Faupel
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