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Neues aus Friedewald!

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Know-How ist alles

(red) Für einen im Kreis Hersfeld-Rotenburg ansässigen Metallbetrieb (der Name ist der Redaktion bekannt) war es ein großer Forschungserfolg. Man hatte einen Draht entwickelt, der so dünn war, daß keines der verfügbaren Messgeräte die Dicke bestimmen konnte. Um das Patent auf diesen Draht anmelden zu können war aber eine Prüfung der Dicke unabdingbar. Daher schickte man eine Probe in ein japanisches Speziallabor. Leider hatte man in dem hiesigen Metallbetrieb beim Versand vergessen, der Drahtprobe eine ausführliche Beschreibung beizulegen, damit die Japaner wissen, was sie mit dem Stück Draht anfangen sollen.

Nach vier langen Wochen kam die Probe zurück. Das Management des deutschen Betriebs war vollzählig bei der Öffnung des dicken Briefumschlags anwesend und auf das Prüfungsergebnis gespannt. Der wichtigste Satz in dem neun Seiten langen Bericht lautete: "Leider wußten wir nicht, was wir mit der Probe machen sollten - also haben wir ein Außen- und Innengewinde hineingeschnitten...!"

Bürgermeister-Kandidat Martin Gröll hat im November gute Chancen
Hersfelder Urnengänger tendieren zum Friedewalder "Macher"

(wvi) Wenn man sich in politischen und journalistischen Kreisen in der Kreisstadt Bad Hersfeld umhört, dann sieht es im Kampf um die Nachfolge des Bürgermeisters Hartmut H. Boehmer für den Friedewalder Bürgermeister Martin Gröll, der mit Unterstützung der Freien Wähler (FWG) für das Hersfelder Bürgermeisteramt kandidiert, nicht schlecht aus. Die Hersfelder Urnengänger scheinen ihre Sympathien auf den gebürtigen Kasseler zu konzentrieren, der seit rund sechs Jahren die Geschicke Friedewalds leitet und sich dort als "Macher" profiliert hat.

Im Wettstreit "Hersfeld sucht den Superstar", der nach dem laufenden Casting im November in die Entscheidungsrunde geht, haben bisher nur zwei weitere ernsthafte Bewerber ihren Hut in den Ring geworfen. Thomas Fehling (FDP) und Gunther Müller (SPD). Die CDU findet anscheinend keinen präsentablen Kandidaten, weder in der Region noch im benachbarten Thüringen. Die Hersfelder christdemokratische Elite ist in den letzten Wochen entweder bei der Kandidatenfindung von den eigenen Leuten "verbrannt" worden oder hat selbst dankend abgelehnt. Die Sozialdemokraten sind in Leipzig fündig geworden - das ja auch gleich um die Ecke liegt -, scheinen sich aber nicht so richtig mit ihrem Kandidaten zu identifizieren. In eigenen Pressemitteilungen heißt er auch gelegentlich Günther anstatt Gunther Müller. Aber was soll's? Bei den Sozis ist es eh egal wen sie aufstellen - eingefleischte "Rote Socken" würden auch einen roten Besenstiel wählen. Der gebürtige Hersfelder Thomas Fehling ist zwar ein sehr guter Kandidat, doch dürften sich die Sympathien der Wähler in Bezug auf die Freidemokraten aufgrund des ewigen Berliner schwarz-gelben Polittheaters sehr in Grenzen halten und ihm eine erfolgreiche Kandidatur ordentlich vermasseln.

Somit stehen die Chancen für den "unabhängigen" Martin Gröll nicht schlecht. Am letzten Wochenende hatte er sich erstmals so richtig unter das Hersfelder Wahlvolk begeben (wir berichteten), den Behindertentag und das Tagebergfest der Feuerwehr besucht. Die politische Wechselampel zwischen Friedewald und Bad Hersfeld ist für Martin Gröll von einem anfänglichen "Rot" auf ein hoffnungsvolles "Gelb" gewechselt. So wie es heute aussieht kann er auf seinem weiteren Weg ins Hersfelder Rathaus durchaus auf eine wahlpolitische Grünphase hoffen.

Wenn es Nacht wird über Friedewald...
...dann gehen die Lichter aus!

(wvi) Die Fraktion der "Offene Liste Friedewald (OL)" legte in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung einen Antrag vor. Das ist nichts Neues. Aber daß er einstimmig angenommen wurde das schon. Es ging um die Straßenbeleuchtung in unserem Dorf. Die OL beantragte, daß die Gemeindevertreter beschließen mögen, daß für die Zeit der finanziellen Konsolidierungsmaßnahmen in der Kerngemeinde Friedewald und in den Satelliten Hillartshausen, Lautenhausen und Motzfeld die Straßenbeleuchtung eine Stunde früher abgeschaltet und morgens eine halbe Stunde später eingeschaltet wird. Zudem sollte überlegt werden, ob die vorhandene Beleuchtung im Gewerbegebiet ganz abgeschaltet werden kann, weil HERMES, SCHENKER und HSV das Gebiet sowieso taghell ausleuchten. Eine solche Maßnahme würde eine jährliche Entlastung des Gemeindesäckels in Höhe von rund 8.000 Euro bringen.

Toll! So gut, so schön! Das Gemeindegebiet Friedewald ist halb so groß wie der Zentralfriedhof von Chicago aber nachts doppelt so tot. Also wird eine entsprechende Maßnahme keinem Bürger - außer vielleicht den Last-Schoppen-Trinkern in unserer Kultkneipe "Prenze" - schaden. Und die Last-Schoppen-Trinker könnten ja auch im Ernstfall und zur Freude des allseits beliebten Prenze-Chefs und Late-Night-Unterhalters Thorsten Emmerich bis zum Morgengrauen noch einen Last-Last-Schoppen trinken und dann im Halbhellen gen Heimat torkeln. Dann wird es dem Morgen aber ordentlich grauen...!

Friedewalder Unternehmen rettet Hersfelder Firma
Maschinen- und Stahlbau GmbH Vock übernimmt A+P aus der Insolvenz

(prm) Die Vock Maschinen- und Stahlbau GmbH im Friedewalder Gewerbegebiet hat die insolvente A+P Maschinenbau GmbH in Bad Hersfeld übernommen. Das teilte der Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Kai Dellit von der Kanzlei hww Wienberg Wilhelm in Erfurt mit. Sieben zur Zeit noch tätige A+P-Arbeitnehmer werden von den neuen Eigentümern übernommen. Heiko Bierschenk, Geschäftsführer der Firma Vock, sagte, daß der Standort der Firma A+P in Bad Hersfeld aufgegeben und nach Friedewald verlegt wird.

Die Geschäftsführung der 1985 gegründeten Firma A+P, die Tuftingmaschinen zur Herstellung von Teppichen, Bademantten und Kunstrasen konstruiert und weltweit vertreibt, hatte im Oktober vorigen Jahres Insolvenzantrag gestellt. Das Insolvenzverfahren war vom Amtsgericht Bad Hersfeld mit Beginn dieses Jahres eröffnet worden. Nach weltweiter Investorensuche erhielt das Friedewalder Unternehmen Vock den Zuschlag. Vock gehört zu den Pionieren im Friedewalder Gewerbegebiet und baute in der Vergangenheit selbst Tuftingmaschinen und war später A+P als Zulieferer verbunden. Heute plant und konstruiert die Vock GmbH Maschinen für Proberahmen, Drahtinjektionen und Fördertechnik, Pneumatik- und Hydraulikanlagen sowie technische Anlagen und Geräte.

Feste feiern und feste feiern!
Silvia Deiseroth macht es in Friedewald möglich

(wvi) Silvia Deiseroth ist nicht nur eine hervorragende Friseurmeisterin, sie ist auch eine exzellente Gastgeberin. In ihrem "Café Silvia" kann man Feste feiern und dabei feste feiern! Silvia bietet in der Hönebacher Straße 15 einen geeigneten Rahmen für jeden Anlaß. Modern und gemütlich eingerichtete Räumlichkeiten und eine sehr angenehme Atmosphäre für Familienfeiern, Betriebsfeste oder Parties bis zu 50 Personen. Sie ist mit ihrem Team gerne für alle Gäste da.

Selbstverständlich bietet sie neben einem kompetenten Service von der Planung bis zur Veranstaltung selbst alles, was das Kundenherz begehrt. Ein behindertengerechter Zugang zu den Räumlichkeiten ist selbstverständlich und kostenlose Parkmöglichkeiten sind direkt vor dem "Café Silvia" vorhanden. Interesse? Dann nehmen Sie mit Silvia in Friedewald mal Kontakt auf: Telefon: 06674/919475 oder Fax:: 06674/919476,

Friedewalder Telegramm
Meldungen in Kürze

+++ Aus der Gemeindevertretung: Die Gemeindevertretung hat im Zusammenhang mit dem Um- und Ausbau des Grüner Weg den Abschluß der Ingenieurverträge für die Kanalsanierung und Trinkwasserversorgung sowie für den Um- und Ausbau des Grüner Weg in der jeweils vorgelegten Fassung beschlossen. +++ Die GV beschloß mit der Firma OR Network den Abschluß eines Vertrages über den Aufbau einer flächendeckenden Breitbandversorgung für den bislang unterversorgten Ortsteil Hillartshausen. Die Kosten, die von der Kommune Friedewald zu tragen sind, belaufen sich auf maximal 5.200 Euro. +++ Die Gemeindevertretung Friedewald hat die Hessische Landesregierung aufgefordert, ebenso wie das die hessischen Spitzenverbände (Hessischer Städtetag, Hessischer Städte- und Gemeindebund) in beratender Funktion für die Landesregierung tun, alle zusätzlichen Belastungen für die Kommunen abzuwehren. Weiterhin fordert die GV Friedewald die Landesregierung auf, nach Lösungen zu suchen, die den Länderfinanzausgleich neu regeln, diese im Verbund mit den Bundesländern entsprechend umzusetzen, damit das Land Hessen die eigens erwirtschafteten Finanzmittel selbst in Anspruch nehmen kann. +++ Seit dem 2. Juli werden durch den Bezirksschornsteifegermeister Jügen Schmidt die vom Gesetz her vorgeschriebenen Überprüfungen auf Betriebs- und Brandsicherheit und die Emissionmessung im Ortsteil Lautenhausen vorgenommen. +++

Terminkalender Friedewald
5. Juli bis 8. Juli 2010

* 06.07. 20.00 Uhr Frauenchor, Chorprobe, Hotel "Am Dreienberg"
* 07.07. 18.00 Uhr Radsportgruppe, Tour für Grobstollen, ab Sparkasse Friedewald
* 07.07. 20.30 Uhr Deutschland-Spanien, Großbild, Hotel "Am Dreienberg"
* 08.07. 08.00 Uhr Dreienberg-Apotheke, Notdienst, bis Freitag 8.00 Uhr
* 08.07. 15.00 Uhr Katholische Kirchengemeinde, Grillen in Bosses Garten

Friedewalder Stellenmarkt
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36289 Friedewald - Hauptstraße 17
Tel.: 06674/92220

Sommerferienangebot der Ortsjugendpflege Kuppenrhön
Nur noch wenige freie Plätze

(blä) Nachstehend die Sommerferienangebote der Ortsjugendpflege Friedewald/Philippsthal und Kuppenrhön. Einige Plätze sind noch frei. Wer zuerst kommt, der mahlt auch zuerst:

* 11.07. 20.00 Uhr Erlebnis-Nachtwanderung ab Harnrode (am Teich). Es entstehen keine Kosten.
* 12.07. - 15.07. Kanufreizeit in Berka/Werra, Kosten 45,- Euro.
* 16.07. Wasserski im Seepark Kirchheim, Kosten 17,- Euro
* 29.07. 10.00 Uhr DRK Dorf-Rallye, ab Kreuzberghalle, Rotkreuzraum, Philippsthal. Keine Kosten.
* 14.08. 10.00 Uhr Schnupperflug, Segelfluggelände "Der Plätzer" bei Burghaun, Kosten 10,- Euro

Informationen, Anmeldung und Bezahlung bei der Ortsjugendpflege Philippsthal/Friedewald, Katja Kronach, Schloß 1, 36269 Philippsthal, Tel.: 0151 1085 4711 oder e-mail: jugendbetreuung@gmx.de.

Leckere Erdbeeren direkt vom Feld
Bauer Lothar Daube lädt zum Selbstpflücken ein

(red) Es ist wieder soweit! Es ist Erdbeerzeit! Und Bauer Lothar Daube lädt auf seine Erdbeerfelder in Friedewald und Sorga zum Selbspflücken ein. Der Wettergott hat es zwar in diesem Jahr nicht so gut mit den roten Sammelnußfrüchten gemeint, aber dennoch ist genug für jeden da. Folgen Sie in Friedewald und Sorga einfach den Schildern mit der roten Erdbeere und füllen Sie preisgünstig Ihre Sammlerkörbchen.

Auszug aus:
FRIEDEWALD AKTUELL -EXTRA-
vom 4. Juli 2010
www.friedewalter.de

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