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OnlinePresse.infoBesondere Beachtung findet beim Auftakt zur neuen Saison der österreichischen Fussball Bundesliga der Aufsteiger Magna Wiener Neustadt. Magna Gründer Frank Stronach hat den Verein südlich von Wien vor einem Jahr zusammen mit der Lizenz eines Zweitligisten übernommen und schaffte auf Anhieb den Aufstieg in die oberste Spielklasse. Dort trauen die Sportwetten Anbieter dem Aufsteiger allerdings nicht allzu viel zu - das Team von Trainer Helmut Kraft rangiert nur im Mittelfeld der Favoritenliste, mit dem Abstieg sollten die Niederösterreicher allerdings auch nichts zu tun haben.
Die Parallelen zu Hoffenheim liegen auf der Hand - so wie SAP hat auch Magna als internationaler Konzern einen Provinzverein übernommen um diesen zu ungeahnten Fussball-Höhen zu führen. Allerdings wählte Magna den kürzeren Weg und begann nicht auf niedrigster Leistungsstufe, sondern kaufte einfach die Lizenz eines etablierten Zweitligisten aus Oberösterreich und transferierte diese nach Wiener Neustadt. Ja, in Österreich ist so etwas tatsächlich möglich! Mit einem großen und routinierten Kader rund um einige ehemalige Bundesliga Spieler war der Aufstieg eine recht lockere Sache für den neuen SC Magna Wiener Neustadt.
Und so wie Hoffenheim soll auch der österreichische Verein ein neues Stadion bekommen - längst laufen die Planungen für eine neue Arena. Die derzeitige Spielstätte ist auch kaum Bundesliga-tauglich. Nur 7500 Zuschauer fasst das weitläufige Oval - was bei normalen Heimspiel kein Problem sein sollte, da aufgrund mangelnder Tradition auch das Fanpotential in der elftgrößten Stadt Österreichs recht überschaubar ist. Nur wenn Rapid Wien oder Sturm Graz samt Anhängerschar kommen wird es wohl recht eng in der Hütte.
Wie es der Zufall will darf der Magna Verein auch die diesjährige Saison mit dem Spiel gegen den FC Kärnten am Freitag Abend eröffnen - spätestens dann wird man einen ersten Eindruck von Mini-Hoffenheim haben und vielleicht auch schon beurteilen können, ob die Wettquote von 80 vom Wettanbieter Interwetten für einen möglichen Meistertitel des Aufsteigers nicht doch etwas zu hoch gegriffen ist.
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