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OnlinePresse.info: Siemens kündigt an, die 19.000 Kurzarbeiter in Deutschland auf unter 15.000 Kurzarbeiter zu senken. Siemens beschäftigt in Deutschland 130.000 Mitarbeiter und damit sinkt die Quote der Kurzarbeit von 14,6% auf 11,5% herunter.
Dieses Signal ist ein sehr wichtiges Signal, daß die Finanzkrise bald überstanden ist und die Aufträge ansteigen. Der Personalvorstand von Siemens hält sich noch zurückhaltend und verkündet, daß die Beschäftigungssituation in der Industrie immer noch recht angespannt ist und eine globale Entwarnung noch nicht gegeben werden kann.
Siemens musste vor allem in Sparten des Maschinenbau und der Produktion, die die Autozulieferer betreffen kräftig in Kurzarbeit gehen, auch das Energiegeschäft leidete unter der Wirtschaftskrise. Die Medizintechnik indess ist weiterhin stabil und hat ausreichend Aufträge.
Vor vier Wochen schon hatte Konzernchef Peter Löscher geäußert, daß die Talsohle der Wirtschaftskrise erreicht sei, was bedeutet, daß es nur noch aufwärts gehen kann und mit der Meldung, daß die Kurzarbeiterzahlen zurückgefahren werden können ist dies wohl das beweisende Signal.
Dies wurde vor allem durch die Beschäftigungsprogramme und die staatlichen Konjunkturprogramme erreicht, die Geld in die Wirtschaft pumpten und sich jetzt bemerkbar machen, der Kreislauf des Geldes und der Wirtschaft scheint sich jetzt zumindest in der Industrie langsam wieder zu entwickeln.
Bei weniger Kurzarbeitern haben die Beschäftigten auch wieder mehr Geld zur Verfügung und können entsprechend konsumieren, was sich in der Folge weiter in einem höheren Konsum und damit um eine verbesserte Auftragslage in der Wirtschaft widerspiegeln wird.
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