Bei einem schweren Unglück in Sachsen-Anhalt werden drei Menschen vermißt, als bei einer ehemaligen Tagebaugrube die Erde nachgab und einen Erdrutsch verursachte.
Die Häuser, die davon betroffen sind und beim Erdrutsch mit in die Tiefe gerrissen wurden standen nur 120 Meter von der ehemaligen Tagebaugrube entfernt.
Die ehemalige Tagebaugrube wird derzeit geflutet und ergeben den neuen erweiterten Concordia-See und befindet sich ca. 50 Kilometer südwestlich von Magdeburg. Der Concordia-See soll später eine Fläche von 600 Hektar bedecken.
Bei dem Unglück rutschte eine ca. 350 Meter mal 120 Meter großes Fläche in die ehemalige Tagebaugrue ab, die Gründe für das Abrutschen konnten derzeit noch nicht bestimmt werden. Die vermißten Personen sind ein Ehepaar und ein Mann, die in einem Doppelhaus wohnten, das mit in die Tiefe gerrissen wurde.
Glück indess hatten Bewohner eines Mehrfamilienhauses, das ebenso zur Hälfte mit in die Tiefe gerrissen wurden, hier wurde niemand verletzt, da die Bewohner sich derzeit im Urlaub befinden.
Inwieweit die in der Gemeinde Nachterstedt ansässigen Bewohner der angrenzenden Häuser ihre Häuser wieder beziehen können und wie sicher diese sind muß jetzt geklärt werden.
Der Wasserdruck des neu gefluteten Sees sollte eigentlich die umgebenden Wänder der ehemaligen Tagebaugrube stabilisieren und verstärken, wieso jetzt trotzdem ein so großes Stück am Rande dennoch abrutschte ist völlig unklar, vermutet wird eine Unterschwemmung, dies ist jedoch zu diesem Zeitpunkt noch nicht bestätigt.