In Deutschland ist es noch üblich, die Wohnungen beziehungsweise die Häuser überwiegend mit einer Konvektionsheizung zu beheizen. Bei diesen Heizungen ist die Raumluft wärmer als die Wände. Diese warme Luft enthält Wasserdampf und je wärmer die Luft, desto mehr Wasserdampf kann sie bis zur Sättigung aufnehmen. Streicht die erwärmte zirkulierende Raumluft an den Wänden vorbei, kühlt sie ab und ein Teil des Wasserdampfes kondensiert an den kälteren Wänden zu Wasser. Die Wände werden feucht.